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2011 spielten wir für Sie...

"Schulmeister"

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Bilder

 

Schauspiel von Ueli Remund nach dem Roman

"Leiden und Freuden eines Schulmeisters II"
von Jeremias Gotthelf

Autor und Regie Ueli Remund
Produktionsleitung: Samuel Schüpbach
Büro: Annelies Walker, Walter Graber
Christoph Rothenbühler
Technik, Licht und Ton: Niklaus Hubler, Barbara Leuenberger, David Candel
Kostüme: Ruth Stalder
Grafik: Anita Flessenkämper
Bühnenbild: Markus Gygax
Bauten: Kurt Rothenbühler
Requisiten / Bühnenbauten: Willi Lüdi
Musik: Urs Ruprecht
Dokumentarische Begleitung: Franziska Kofmel, Gerhard Schütz
 

 

 

 

Wir danken herzlich für die grosszügige Unterstützung und für den wohlwollenden Empfang in der Gemeinde Arni und in Lütiwil.

"Schulmeister" wurde unterstützt von unseren Hauptsponsoren und Gönnern.
Vielen herzlichen Dank.


EM-Schweiz Produktions AG, Arni BE

Gemeinde Arni BE


Gemeinde Lützelflüh

 

 

Im Juli 2004 erhoben sich im malerischen Waldhaus nach den Vorstellungen des "Jeremias" von Ueli Remund die dreihundert Zuschauenden jeweils zur Standing Ovation und zollten damit Jeremias Gotthelf und dem Ensemble der "Lützuflüher Spiulüt" für die starken Bilder aus dem "Bauernspiegel" Anerkennung.
Erstmals war der Roman des Emmentaler Pfarrers auf einer grossen Bühne zu sehen, und viele Besucher fragte sich danach, weshalb dies nicht schon früher geschehen war, warum vielmehr meist die gleichen, sattsam bekannten Gotthelf-Stücke gespielt würden.

Vielleicht wird sich das Publikum im Juli 2011 ähnliche Fragen stellen: Wieso gibt es nicht längst eine Theaterfassung von "Leiden und Freuden eines Schulmeisters", zumal der Stoff von bleibender Aktualität ist.
Weitsichtige Leute wie Gotthelf sind nämlich schon seit zwei Jahrhunderten überzeugt, dass eine moderne und humane Gesellschaft nur über die Schulbildung jedes Einzelnen zu verwirklichen ist. Deshalb förderte der Dichter Zeit seines Lebens die Volksschule und erfand in seinem zweiten Roman, "Leiden und Freuden eines Schulmeisters", den Peter Käser, einen naiven, schlecht ausgebildeten und noch schlechter bezahlten Lehrer. Er stellte ihm das liebenswerte Mädeli zur Seite, die erste der grossen gotthelfschen Frauenfiguren, und liess die beiden das harte Leben der kleinen Leute von damals erdulden, sich abrackernd für jeden Bissen Brot.
Aber der "Schulmeister" wäre kein echter "Gotthelf", wenn zwischen den Zeilen nicht auch der Witz aufblitzen würde. Auch hier zeigt sich der Sinn des Dichters für schrullige Figuren, lustige Szenen und die Schönheit und Grösse der Liebe.

Die "Lützuflüher Spiulüt" pflegen ihre Freilichtaufführungen in eine eindrückliche Umgebung zu stellen:
Den "Jeremias" mitten in einen Emmentaler Weiler und "Wehrlos" auf einen abgelegenen Bauernhof bei Dürrenroth.


Für den "Schulmeister" fanden sie ein altes, allein stehendes Schulhaus bei Arnisäge. Hier weht der raue, gotthelfsche Wind. Hier wird Mädeli seine Kinder aufziehen und Peter sich mit störrischen Schülern und Gemeindeoberen herumschlagen und an seiner Narrheit leiden, um endlich doch Gnade zu finden.

 

 

designed by samuel schüpbach, 26.01.2017